DATENSCHUTZERKLÄRUNG

I. Name und Anschrift des Ver­ant­wort­li­chen

Ver­ant­wort­lich im Sinne der Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung und ande­rer natio­na­ler Daten­schutz­ge­setze der Mit­glieds­staa­ten sowie sons­ti­ger daten­schutz­recht­li­cher Bestim­mun­gen sind:

Dipl. Agrar­ing. Julia Obst & Rou­ven Obst, M. A.
Brü­sen­ha­gen 28, 16866 Gum­tow
Deutsch­land
Tel.: 033976 / 70 661
E‑Mail: post@hof-obst.de
Web­site: https://www.hof-obst.de

II. All­ge­mei­nes zur Daten­ver­ar­bei­tung

a) Ein­satz von Social-Media-Plug-ins und Web­site­ana­ly­se­dienste

Auf unse­ren Inter­net­sei­ten sind keine Social-Media-Plug-ins (z. B. von Face­book oder Google+) oder Web­site­ana­ly­se­dienste (z. B. Google Ana­ly­tics oder Adobe Ana­ly­tics) inte­griert.

Unsere Web­site nutzt Plugins von LandReise.de. Betrei­ber der Seite LandReise.de ist die LV digi­tal GmbH, Hülsebrock­straße 2–8, 48165 Müns­ter. Wenn Sie eine unse­rer mit einem LandReise.de-Plugin aus­ge­stat­te­ten Sei­ten besu­chen, wird eine Ver­bin­dung zu den Ser­vern von LandReise.de her­ge­stellt. Dabei wird dem LandReise.de-Server mit­ge­teilt, wel­che unse­rer Sei­ten Sie besucht haben. Die Nut­zung von LandReise.de erfolgt im Inter­esse einer anspre­chen­den Dar­stel­lung unse­rer Online-Ange­bote. Dies stellt ein berech­tig­tes Inter­esse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Umgang mit Nut­zer­da­ten fin­den Sie in der Daten­schutz­er­klä­rung von LandReise.de unter: https://www.landreise.de/datenschutz/

b) Umfang der Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten

Wir ver­ar­bei­ten per­so­nen­be­zo­gene Daten unse­rer Nut­zer grund­sätz­lich nur, soweit dies zur Bereit­stel­lung einer funk­ti­ons­fä­hi­gen Web­site sowie unse­rer Inhalte und Leis­tun­gen erfor­der­lich ist. Die Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten unse­rer Nut­zer erfolgt regel­mä­ßig nur nach Ein­wil­li­gung des Nut­zers. Eine Aus­nahme gilt in sol­chen Fäl­len, in denen eine vor­he­rige Ein­ho­lung einer Ein­wil­li­gung aus tat­säch­li­chen Grün­den nicht mög­lich ist und die Ver­ar­bei­tung der Daten durch gesetz­li­che Vor­schrif­ten gestat­tet ist.

c) Rechts­grund­lage für die Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten

Soweit wir für Ver­ar­bei­tungs­vor­gänge per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten eine Ein­wil­li­gung der betrof­fe­nen Per­son ein­ho­len, dient Art. 6 Abs. 1 lit. a EU-Daten­schutz­grund­ver­ord­nung (DSGVO) als Rechts­grund­lage. Bei der Ver­ar­bei­tung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, die zur Erfül­lung eines Ver­tra­ges, des­sen Ver­trags­par­tei die betrof­fene Per­son ist, erfor­der­lich ist, dient Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO als Rechts­grund­lage. Dies gilt auch für Ver­ar­bei­tungs­vor­gänge, die zur Durch­füh­rung vor­ver­trag­li­cher Maß­nah­men erfor­der­lich sind.
Soweit eine Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten zur Erfül­lung einer recht­li­chen Ver­pflich­tung erfor­der­lich ist, der unser Unter­neh­men unter­liegt, dient Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO als Rechts­grund­lage.
Für den Fall, dass lebens­wich­tige Inter­es­sen der betrof­fe­nen Per­son oder einer ande­ren natür­li­chen Per­son eine Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten erfor­der­lich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechts­grund­lage.
Ist die Ver­ar­bei­tung zur Wah­rung eines berech­tig­ten Inter­es­ses unse­res Unter­neh­mens oder eines Drit­ten erfor­der­lich und über­wie­gen die Inter­es­sen, Grund­rechte und Grund­frei­hei­ten des Betrof­fe­nen das erst­ge­nannte Inter­esse nicht, so dient Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO als Rechts­grund­lage für die Ver­ar­bei­tung.

d) Daten­lö­schung und Spei­cher­dauer

Die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten der betrof­fe­nen Per­son wer­den gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Spei­che­rung ent­fällt. Eine Spei­che­rung kann dar­über hin­aus erfol­gen, wenn dies durch den euro­päi­schen oder natio­na­len Gesetz­ge­ber in uni­ons­recht­li­chen Ver­ord­nun­gen, Geset­zen oder sons­ti­gen Vor­schrif­ten, denen der Ver­ant­wort­li­che unter­liegt, vor­ge­se­hen wurde. Eine Sper­rung oder Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genann­ten Nor­men vor­ge­schrie­bene Spei­cher­frist abläuft, es sei denn, dass eine Erfor­der­lich­keit zur wei­te­ren Spei­che­rung der Daten für einen Ver­trags­ab­schluss oder eine Ver­trags­er­fül­lung besteht.

III. Bereit­stel­lung der Web­site, Erstel­lung von Log­files und “Webalizer”-Statistik

a) Beschrei­bung und Umfang der Daten­ver­ar­bei­tung

Bei jedem Auf­ruf unse­rer Inter­net­seite erfasst unser Sys­tem auto­ma­ti­siert Daten und Infor­ma­tio­nen vom Com­pu­ter­sys­tem des auf­ru­fen­den Rech­ners. Fol­gende Daten kön­nen hier­bei erho­ben wer­den:

    1) Infor­ma­tio­nen über den Brow­ser­typ und die ver­wen­dete Ver­sion
    2) Das Betriebs­sys­tem des Nut­zers
    3) Die IP-Adresse des Nut­zers
    4) Datum und Uhr­zeit des Zugriffs
    5) Web­sites, von denen das Sys­tem des Nut­zers auf unsere Inter­net­seite gelangt

Die Daten wer­den eben­falls in den Log­files unse­res Sys­tems gespei­chert. Eine Spei­che­rung die­ser Daten zusam­men mit ande­ren per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten des Nut­zers fin­det nicht statt.

Die­ses Ange­bot benutzt dar­auf auf­bau­end das Tool “Weba­li­zer”, eine Web-Ana­ly­se­soft­ware zur sta­tis­ti­schen Aus­wer­tung der Zugriffe von Nut­zern auf das Ange­bot. “Weba­li­zer” erstellt auf Basis der Daten der Ser­ver-Log­files Über­sich­ten bei­spiels­weise zur Anzahl der Hits, File/Page Requests, Visits usw.

Auch hier gilt: Eine Zusam­men­füh­rung die­ser Aus­wer­tun­gen mit ande­ren Daten­quel­len, ins­be­son­dere mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, wird nicht vor­ge­nom­men. Die erzeug­ten Infor­ma­tio­nen wer­den bei unse­rem Pro­vi­der in Deutsch­land gespei­chert. Eine Wei­ter­gabe an Dritte fin­det nicht statt.

b) Rechts­grund­lage für die Daten­ver­ar­bei­tung

Rechts­grund­lage für die vor­über­ge­hende Spei­che­rung der Daten und der Log­files ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

c) Zweck der Daten­ver­ar­bei­tung

Die vor­über­ge­hende Spei­che­rung der IP-Adresse durch das Sys­tem ist not­wen­dig, um eine Aus­lie­fe­rung der Web­site an den Rech­ner des Nut­zers zu ermög­li­chen. Hier­für muss die IP-Adresse des Nut­zers für die Dauer der Sit­zung gespei­chert blei­ben.

Die Spei­che­rung in Log­files erfolgt, um die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Web­site sicher­zu­stel­len. Zudem die­nen uns die Daten zur Opti­mie­rung der Web­site und zur Sicher­stel­lung der Sicher­heit unse­rer infor­ma­ti­ons­tech­ni­schen Sys­teme. Eine Aus­wer­tung der Daten zu Mar­ke­ting­zwe­cken fin­det in die­sem Zusam­men­hang nicht statt.

In die­sen Zwe­cken liegt auch unser berech­tig­tes Inter­esse an der Daten­ver­ar­bei­tung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

d) Dauer der Spei­che­rung

Die Daten wer­den gelöscht, sobald sie für die Errei­chung des Zwe­ckes ihrer Erhe­bung nicht mehr erfor­der­lich sind. Im Falle der Erfas­sung der Daten zur Bereit­stel­lung der Web­site ist dies der Fall, wenn die jewei­lige Sit­zung been­det ist.

Im Falle der Spei­che­rung der Daten in Log­files ist dies nach spä­tes­tens sie­ben Tagen der Fall. Eine dar­über­hin­aus­ge­hende Spei­che­rung ist mög­lich. In die­sem Fall wer­den die IP-Adres­sen der Nut­zer gelöscht oder ver­frem­det, sodass eine Zuord­nung des auf­ru­fen­den Cli­ents nicht mehr mög­lich ist.

e) Wider­spruchs- und Besei­ti­gungs­mög­lich­keit

Die Erfas­sung der Daten zur Bereit­stel­lung der Web­site und die Spei­che­rung der Daten in Log­files ist für den Betrieb der Inter­net­seite zwin­gend erfor­der­lich. Es besteht folg­lich sei­tens des Nut­zers keine Wider­spruchs­mög­lich­keit.

IV. Rechte der betrof­fe­nen Per­son

Wer­den per­so­nen­be­zo­gene Daten von Ihnen ver­ar­bei­tet, sind Sie Betrof­fe­ner i. S. d. DSGVO und es ste­hen Ihnen fol­gende Rechte gegen­über dem Ver­ant­wort­li­chen zu:

a) Aus­kunfts­recht

Sie kön­nen von dem Ver­ant­wort­li­chen eine Bestä­ti­gung dar­über ver­lan­gen, ob per­so­nen­be­zo­gene Daten, die Sie betref­fen, von uns ver­ar­bei­tet wer­den.
Liegt eine sol­che Ver­ar­bei­tung vor, kön­nen Sie von dem Ver­ant­wort­li­chen über fol­gende Infor­ma­tio­nen Aus­kunft ver­lan­gen:

    1) die Zwe­cke, zu denen die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ver­ar­bei­tet wer­den;
    2) die Kate­go­rien von per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, wel­che ver­ar­bei­tet wer­den;
    3) die Emp­fän­ger bzw. die Kate­go­rien von Emp­fän­gern, gegen­über denen die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten offen­ge­legt wur­den oder noch offen­ge­legt wer­den;
    4) die geplante Dauer der Spei­che­rung der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten oder, falls kon­krete Anga­ben hierzu nicht mög­lich sind, Kri­te­rien für die Fest­le­gung der Spei­cher­dauer;
    5) das Bestehen eines Rechts auf Berich­ti­gung oder Löschung der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, eines Rechts auf Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung durch den Ver­ant­wort­li­chen oder eines Wider­spruchs­rechts gegen diese Ver­ar­bei­tung;
    6) das Bestehen eines Beschwer­de­rechts bei einer Auf­sichts­be­hörde;
    7) alle ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen über die Her­kunft der Daten, wenn die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten nicht bei der betrof­fe­nen Per­son erho­ben wer­den;
    8) das Bestehen einer auto­ma­ti­sier­ten Ent­schei­dungs­fin­dung ein­schließ­lich Pro­filing gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumin­dest in die­sen Fäl­len – aus­sa­ge­kräf­tige Infor­ma­tio­nen über die invol­vierte Logik sowie die Trag­weite und die ange­streb­ten Aus­wir­kun­gen einer der­ar­ti­gen Ver­ar­bei­tung für die betrof­fene Per­son. Ihnen steht das Recht zu, Aus­kunft dar­über zu ver­lan­gen, ob die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten in ein Dritt­land oder an eine inter­na­tio­nale Orga­ni­sa­tion über­mit­telt wer­den. In die­sem Zusam­men­hang kön­nen Sie ver­lan­gen, über die geeig­ne­ten Garan­tien gem. Art. 46 DSGVO im Zusam­men­hang mit der Über­mitt­lung unter­rich­tet zu wer­den.

b) Recht auf Berich­ti­gung

Sie haben ein Recht auf Berich­ti­gung und/oder Ver­voll­stän­di­gung gegen­über dem Ver­ant­wort­li­chen, sofern die ver­ar­bei­te­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, die Sie betref­fen, unrich­tig oder unvoll­stän­dig sind. Der Ver­ant­wort­li­che hat die Berich­ti­gung unver­züg­lich vor­zu­neh­men.

c) Recht auf Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung

Unter den fol­gen­den Vor­aus­set­zun­gen kön­nen Sie die Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ver­lan­gen:

    1) wenn Sie die Rich­tig­keit der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen für eine Dauer bestrei­ten, die es dem Ver­ant­wort­li­chen ermög­licht, die Rich­tig­keit der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten zu über­prü­fen;
    2) die Ver­ar­bei­tung unrecht­mä­ßig ist und Sie die Löschung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ableh­nen und statt­des­sen die Ein­schrän­kung der Nut­zung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ver­lan­gen;
    3) der Ver­ant­wort­li­che die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten für die Zwe­cke der Ver­ar­bei­tung nicht län­ger benö­tigt, Sie diese jedoch zur Gel­tend­ma­chung, Aus­übung oder Ver­tei­di­gung von Rechts­an­sprü­chen benö­ti­gen, oder
    • 4) wenn Sie Wider­spruch gegen die Ver­ar­bei­tung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO ein­ge­legt haben und noch nicht fest­steht, ob die berech­tig­ten Gründe des Ver­ant­wort­li­chen gegen­über Ihren Grün­den über­wie­gen. Wurde die Ver­ar­bei­tung der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ein­ge­schränkt, dür­fen diese Daten – von ihrer Spei­che­rung abge­se­hen – nur mit Ihrer Ein­wil­li­gung oder zur Gel­tend­ma­chung, Aus­übung oder Ver­tei­di­gung von Rechts­an­sprü­chen oder zum Schutz der Rechte einer ande­ren natür­li­chen oder juris­ti­schen Per­son oder aus Grün­den eines wich­ti­gen öffent­li­chen Inter­es­ses der Union oder eines Mit­glied­staats ver­ar­bei­tet wer­den.

    Wurde die Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung nach den o.g. Vor­aus­set­zun­gen ein­ge­schränkt, wer­den Sie von dem Ver­ant­wort­li­chen unter­rich­tet bevor die Ein­schrän­kung auf­ge­ho­ben wird.

d) Recht auf Löschung

i) Löschungs­pflicht

Sie kön­nen von dem Ver­ant­wort­li­chen ver­lan­gen, dass die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten unver­züg­lich gelöscht wer­den, und der Ver­ant­wort­li­che ist ver­pflich­tet, diese Daten unver­züg­lich zu löschen, sofern einer der fol­gen­den Gründe zutrifft:

    1) Die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten sind für die Zwe­cke, für die sie erho­ben oder auf sons­tige Weise ver­ar­bei­tet wur­den, nicht mehr not­wen­dig.
    2) Sie wider­ru­fen Ihre Ein­wil­li­gung, auf die sich die Ver­ar­bei­tung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer ander­wei­ti­gen Rechts­grund­lage für die Ver­ar­bei­tung.
    3) Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Wider­spruch gegen die Ver­ar­bei­tung ein und es lie­gen keine vor­ran­gi­gen berech­tig­ten Gründe für die Ver­ar­bei­tung vor, oder Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Wider­spruch gegen die Ver­ar­bei­tung ein.
    4) Die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten wur­den unrecht­mä­ßig ver­ar­bei­tet.
    5) Die Löschung der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ist zur Erfül­lung einer recht­li­chen Ver­pflich­tung nach dem Uni­ons­recht oder dem Recht der Mit­glied­staa­ten erfor­der­lich, dem der Ver­ant­wort­li­che unter­liegt.
    6) Die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten wur­den in Bezug auf ange­bo­tene Dienste der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erho­ben.

ii) Infor­ma­tion an Dritte

Hat der Ver­ant­wort­li­che die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten öffent­lich gemacht und ist er gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung ver­pflich­tet, so trifft er unter Berück­sich­ti­gung der ver­füg­ba­ren Tech­no­lo­gie und der Imple­men­tie­rungs­kos­ten ange­mes­sene Maß­nah­men, auch tech­ni­scher Art, um für die Daten­ver­ar­bei­tung Ver­ant­wort­li­che, die die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ver­ar­bei­ten, dar­über zu infor­mie­ren, dass Sie als betrof­fene Per­son von ihnen die Löschung aller Links zu die­sen per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten oder von Kopien oder Repli­ka­tio­nen die­ser per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ver­langt haben.

iii) Aus­nah­men

Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Ver­ar­bei­tung erfor­der­lich ist

    1) zur Aus­übung des Rechts auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung und Infor­ma­tion;
    2) zur Erfül­lung einer recht­li­chen Ver­pflich­tung, die die Ver­ar­bei­tung nach dem Recht der Union oder der Mit­glied­staa­ten, dem der Ver­ant­wort­li­che unter­liegt, erfor­dert, oder zur Wahr­neh­mung einer Auf­gabe, die im öffent­li­chen Inter­esse liegt oder in Aus­übung öffent­li­cher Gewalt erfolgt, die dem Ver­ant­wort­li­chen über­tra­gen wurde;
    3) aus Grün­den des öffent­li­chen Inter­es­ses im Bereich der öffent­li­chen Gesund­heit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;
    4) für im öffent­li­chen Inter­esse lie­gende Archiv­zwe­cke, wis­sen­schaft­li­che oder his­to­ri­sche For­schungs­zwe­cke oder für sta­tis­ti­sche Zwe­cke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht vor­aus­sicht­lich die Ver­wirk­li­chung der Ziele die­ser Ver­ar­bei­tung unmög­lich macht oder ernst­haft beein­träch­tigt, oder
    5) zur Gel­tend­ma­chung, Aus­übung oder Ver­tei­di­gung von Rechts­an­sprü­chen.

e) Recht auf Unter­rich­tung

Haben Sie das Recht auf Berich­ti­gung, Löschung oder Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung gegen­über dem Ver­ant­wort­li­chen gel­tend gemacht, ist die­ser ver­pflich­tet, allen Emp­fän­gern, denen die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten offen­ge­legt wur­den, diese Berich­ti­gung oder Löschung der Daten oder Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung mit­zu­tei­len, es sei denn, dies erweist sich als unmög­lich oder ist mit einem unver­hält­nis­mä­ßi­gen Auf­wand ver­bun­den. Ihnen steht gegen­über dem Ver­ant­wort­li­chen das Recht zu, über diese Emp­fän­ger unter­rich­tet zu wer­den.

f) Recht auf Daten­über­trag­bar­keit

Sie haben das Recht, die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, die Sie dem Ver­ant­wort­li­chen bereit­ge­stellt haben, in einem struk­tu­rier­ten, gän­gi­gen und maschi­nen­les­ba­ren For­mat zu erhal­ten. Außer­dem haben Sie das Recht diese Daten einem ande­ren Ver­ant­wort­li­chen ohne Behin­de­rung durch den Ver­ant­wort­li­chen, dem die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten bereit­ge­stellt wur­den, zu über­mit­teln, sofern

    1) die Ver­ar­bei­tung auf einer Ein­wil­li­gung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder auf einem Ver­trag gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
    2) die Ver­ar­bei­tung mit­hilfe auto­ma­ti­sier­ter Ver­fah­ren erfolgt.

In Aus­übung die­ses Rechts haben Sie fer­ner das Recht, zu erwir­ken, dass die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten direkt von einem Ver­ant­wort­li­chen einem ande­ren Ver­ant­wort­li­chen über­mit­telt wer­den, soweit dies tech­nisch mach­bar ist. Frei­hei­ten und Rechte ande­rer Per­so­nen dür­fen hier­durch nicht beein­träch­tigt wer­den. Das Recht auf Daten­über­trag­bar­keit gilt nicht für eine Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten, die für die Wahr­neh­mung einer Auf­gabe erfor­der­lich ist, die im öffent­li­chen Inter­esse liegt oder in Aus­übung öffent­li­cher Gewalt erfolgt, die dem Ver­ant­wort­li­chen über­tra­gen wurde.

g) Wider­spruchs­recht

Sie haben das Recht, aus Grün­den, die sich aus ihrer beson­de­ren Situa­tion erge­ben, jeder­zeit gegen die Ver­ar­bei­tung der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, die auf­grund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Wider­spruch ein­zu­le­gen; dies gilt auch für ein auf diese Bestim­mun­gen gestütz­tes Pro­filing.
Der Ver­ant­wort­li­che ver­ar­bei­tet die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwin­gende schutz­wür­dige Gründe für die Ver­ar­bei­tung nach­wei­sen, die Ihre Inter­es­sen, Rechte und Frei­hei­ten über­wie­gen, oder die Ver­ar­bei­tung dient der Gel­tend­ma­chung, Aus­übung oder Ver­tei­di­gung von Rechts­an­sprü­chen.
Sie haben die Mög­lich­keit, im Zusam­men­hang mit der Nut­zung von Diens­ten der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft – unge­ach­tet der Richt­li­nie 2002/58/EG – Ihr Wider­spruchs­recht mit­tels auto­ma­ti­sier­ter Ver­fah­ren aus­zu­üben, bei denen tech­ni­sche Spe­zi­fi­ka­tio­nen ver­wen­det wer­den.

h) Recht auf Wider­ruf der daten­schutz­recht­li­chen Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung

Sie haben das Recht, Ihre daten­schutz­recht­li­che Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung jeder­zeit zu wider­ru­fen. Durch den Wider­ruf der Ein­wil­li­gung wird die Recht­mä­ßig­keit der auf­grund der Ein­wil­li­gung bis zum Wider­ruf erfolg­ten Ver­ar­bei­tung nicht berührt.

i) Recht auf Beschwerde bei einer Auf­sichts­be­hörde

Unbe­scha­det eines ander­wei­ti­gen ver­wal­tungs­recht­li­chen oder gericht­li­chen Rechts­be­helfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Auf­sichts­be­hörde, ins­be­son­dere in dem Mit­glied­staat ihres Auf­ent­halts­orts, ihres Arbeits­plat­zes oder des Orts des mut­maß­li­chen Ver­sto­ßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Ver­ar­bei­tung der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten gegen die DSGVO ver­stößt.
Die Auf­sichts­be­hörde, bei der die Beschwerde ein­ge­reicht wurde, unter­rich­tet den Beschwer­de­füh­rer über den Stand und die Ergeb­nisse der Beschwerde ein­schließ­lich der Mög­lich­keit eines gericht­li­chen Rechts­be­helfs nach Art. 78 DSGVO.

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